1. Tag – Übernahme und Fahrt zum ersten Zwischenstopp

Es war nun endlich soweit, ab 11 Uhr konnten wir den Kastenwagen beim Vermieter übernehmen. Wir sind schon früh aufgestanden um alles in Ruhe in unseren PKW zu laden. Mit der Ruhe war es aber nicht so weit her, das einpacken gestaltete sich schnell zu einer Art Tetris. Ich war schon kurz davor alles wieder rauszuschmeissen und einfach die 12 km nach Dortmund zu fahren und den Kastenwagen doch erst nach Hause zu holen. Aber dass hätte uns mindestens 1 Stunde Zeitverlust gebracht und wir wollten ja wenigstens noch bis nach Lorsch kommen. Also weiterpacken bis es endlich geschafft war.

Kurz vor 12 Uhr sind wir endlich beim Vermieter angekommen.Es gab erst einmal eine sehr ausführliche Einweisung. Upps! Das ist ja ein Automatik! Bei der Besichtigung der Mietflotte vom Vorjahr waren es Schaltwagen. Aber egal, wird schon klappen. Übernahmeprotokoll, Fahrzeugpapiere und Schlüssel wurden ausgehändigt und wir konnten umpacken. Einfach alles hinten rein und gut hatten wir schon vorher ausgemacht. Richtig einräumen können wir nach der Ankunft am Stellplatz in Lorsch. Noch die Räder auf den Fahrradträger und wir konnten endlich gegen 14 Uhr starten.

Da die A45 teilweise gesperrt war, sind wir über die A1 und A3 Richtung Frankfurt gefahren. Die knapp 325 km bis nach Lorsch haben wir recht gemütlich und ohne Stau hinter uns gebracht. Mit einem Zwischenstopp sind wir um 17:50 Uhr am Stellplatz in Lorsch angekommen.

Der Stellplatz lag am Ortseingang ca. 1 km vom Ortskern entfernt. Er ist durch eine Schranke abgesperrt, welche man aber einfach öffnen konnte. Alle Plätze waren mit Stromsäulen ausgestattet. An der Schranke war die Ent- und Versorgung, sowie der Parkautomat für Kleingeld oder EC-Karte. Der Platz kostete 10 Euro für 24 Stunden plus 1 Euro für 2 KW Strom.

Wir haben uns ersteinmal zu Fuss in die Stadt aufgemacht, um etwas zum Abendessen zu finden. Einige Lokale waren geschlossen. Eine Einwohnerin empfahl uns das Brauhaus. Es machte einen guten Eindruck und wir haben leckere Flammkuchen mit sehr gutem Brauhausbier genossen.

Anschliessend sind wir noch durch die Stadt geschlendert. Haben uns das sehr schöne Rathaus angeschaut und sind durch die Klosteranlagen wieder zurück zum Stellplatz gewandert.

Am Kastenwagen angekommen wurden nur noch die Betten bezogen. Dabei mussten wir leider feststellen, dass der Einstieg in die Betten so gar nichts für uns war. Bei den Besichtigungen war meistens eine Seite der Betten hochgeklappt. So hatten wir gar nicht wahrgenommen, dass die Betten nach vorne hin gerade abschlossen und nur ein kleiner Kasten an der Trennwand zur Garage als Einstieg diente. Da wäre Isi gar nicht ins Bett gekommen. Zum Glück hatten wir unseren Klapphocker dabei, so ging es einigermaßen. Doch bequem ist anders. Wir sind dann auch schnell ins Bett gegangen, die Fahrerei war schon etwas ermüdend.

Gute Nacht
Isi & Jürgen

Auf Youtube gibt es auch ein Video zu sehen.

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